Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Mit der Vision, eine friedliche, gerechte und ökologisch vertretbare Gesellschaft zu gestalten, haben die Vereinten Nationen im Herbst 2015 die globale Nachhaltigkeitsagenda verabschiedet. 17 Ziele bilden den Kern der Agenda und fassen zusammen, in welchen Bereichen nachhaltige Entwicklung gestärkt und verankert werden muss. Dazu gehören etwa nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion oder Geschlechtergerechtigkeit. Qualitativ hochwertige Bildung (SDG 4) ist eine wichtige Grundbedingung für das Erreichen dieser Ziele.
BNE greift auf historisch gewachsenen Bezüge zur Umweltbildung, zum Globalen Lernen und zur Friedenspädagogik zurück. Sie sucht dabei praktische Antworten auf Fragen der ökologischen, ökonomischen und sozialen Betroffenheit, wenn es um ein zukunftsfähiges Leben für alle geht. Volkshochschulen praktizieren BNE schon seit Jahren auf vielfältige Weise. Die Herausforderungen durch die globale Umweltkrise, Klimawandel und weitere Entwicklungen machen BNE mehr denn je zum Gebot der Stunde. Mit der Handreichung „Bildung für nachhaltige Entwicklung an Volkshochschulen“ verfügen die Volkshochschulen über eine fundierte Grundlage für die Umsetzung von BNE an Volkshochschulen. Gleichzeitig haben sich die bayerischen Volkshochschulen in ihrer „Erlanger Erklärung„ dazu verpflichtet, Nachhaltigkeit nicht nur als Bildungsthema, sondern als Aufforderung an die gesamte Organisation zu verstehen.
Kontakt
Giustina Gabelli
Fachbereichsleitung Gesellschaft, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Gesellschaft
