Dumbphones statt ChatGPT: Der gesellschaftliche Widerstand gegen KI
Demokratie im Gespräch
Weltweit investieren Staaten Milliardensummen in den Ausbau ihrer nationalen Rechenkapazitäten. Der geopolitische Wettlauf um die Vorherrschaft bei Künstlicher Intelligenz ist entbrannt und kein Land will im globalen Wettbewerb ins Hintertreffen geraten. Auch im Alltag ist die Technologie längst angekommen. Ob im Klassenzimmer, beim Verfassen von E-Mails oder im Arbeitsalltag: Millionen Privatanwender nutzen generative KI ganz selbstverständlich.
Doch es regt sich auch Widerstand und die Kritik an den materiellen und kulturellen Folgen des KI-Booms wächst. Anwohner und Initiativen protestieren gegen den Bau gigantischer Rechenzentren, die enorme Mengen an Land, Energie und Wasser verschlingen. Lehrpersonen warnen vor dem möglichen Verlust grundlegender Fähigkeiten durch den Einsatz von KI in Schulen & Universitäten und viele Social Media Nutzer zeigen sich genervt von massenhaft generiertem KI-Müll (AI-Slop), der ihre Feeds überschwemmt.
Neu ist diese Dynamik nicht. Die Einführung von Schlüsseltechnologien hat historisch immer wieder auch gesellschaftliche Gegenbewegungen hervorgerufen. Ist das demonstrative Umsteigen vieler Jugendlicher auf alte Dumphones nur ein Retrotrend, oder bereits der Beginn einer neuen technologischen Verweigerungshaltung? Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit!
Der Link ist für alle Veranstaltungen gleich:
https://blz-bayern-de.zoom.us/j/85422673761
Es ist kein zusätzlicher Kenncode nötig, die Teilnehmenden werden vom Warteraum aus in das Webinar aufgenommen.
Kursnummer
27-1012
Gebühr
0,00 €
Termin
1 x Abends
Mittwoch, 14.04.2027
19:00 - 20:00 Uhr
Ort
Online-Seminar
Dozent*in
Beratung
Sandra Jung
sandra.jung@vhs-bayern.de
089 5108032